Cybersicherheit wird Priorität in der Regulierung
In den nächsten Monaten steht der Gesundheitsbranche eine umfassende Regulierung bevor – auch mit weitreichenden Konsequenzen für die Anbieter von Health-IT.
In den nächsten Monaten steht der Gesundheitsbranche eine umfassende Regulierung bevor – auch mit weitreichenden Konsequenzen für die Anbieter von Health-IT.
Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. begrüßt den Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit vom 15. Mai 2019 zum Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale Versorgung-Gesetz – DVG). Der Gesetzgeber möchte mit dem vorliegenden Gesetzentwurf durch die Einführung digitaler Anwendungen, den Ausbau der Telematikinfrastruktur sowie die Setzung nötiger Vergütungsanreize, die Digitalisierung des Gesundheitssystems voranbringen.
Verbände wollen der Digitalisierung des deutschen Gesundheitssystems Schwung verleihen. Gemeinsam arbeiten sie nun mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) am Navigationssystem für die digitale Zukunft.
Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e.V. bewertet den Entwurf eines Gesetzes für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation (Digitale Versorgung Gesetz – DVG) in seiner ersten Einschätzung positiv und erkennt den Gestaltungswillen der Politik zur konsequenten Digitalisierung des Gesundheitssystems an. Gleichzeitig verweist der Verband auf die Notwendigkeit zusätzlicher Maßnahmen bei der Einführung weiterer digitaler Anwendungen sowie der Anbindung von Krankenhäusern, Apotheken und Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur (TI).
Mit einem speziellen Talente-Tag beteiligten sich die bvitg-Talente aktiv an dem inhaltlichen DMEA-Gesamtprogramm und förderten damit den Austausch unter jungen Nachwuchskräften aus verschiedenen Branchen im Gesundheitswesen.
Rund 10.800 Besucher, 570 Aussteller und 350 Speaker – die DMEA, Europas wichtigste Digital-Health-Veranstaltung, geht nach drei Tagen erfolgreich zu Ende. Die ehemalige conhIT hatte sich mit erweitertem Themenportfolio, einer breiteren Zielgruppe und neuen interaktiven Formaten als Plattform der digitalen Gesundheitsversorgung neu aufgestellt.
Die acht Verbände der industriellen Gesundheitswirtschaft BIO Deutschland, Bitkom, bvitg, BVMed, SPECTARIS, VDGH, vfa und ZVEI, fordern in einem gemeinsamen Positionspapier die Schaffung einer nationalen Koordinierungsstelle E-Health Deutschland als zweite Säule neben der Reform der gematik. Angesichts der Komplexität der offenen Herausforderungen bei der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung in Deutschland müssen die Kompetenzen aller Stakeholder des Gesundheitssystems zur Geltung kommen und sich an einem gemeinsamen eHealth-Zielbild orientieren.
Der Countdown zur Europas Schlüsselveranstaltung für Gesundheits-IT läuft: Rund 570 Aussteller, 10.000 Fachbesucher und 350 Speaker werden zur DMEA – Connecting Digital Health erwartet. Darunter sind auch zahlreiche hochkarätige politische Vertreterinnen und Vertreter. Diesjährige Keynote Speaker sind Jens Spahn, MdB, Bundesminister für Gesundheit, und Dorothee Bär, MdB, Staatsministerin für Digitalisierung im Bundeskanzleramt. Dr. Gottfried Ludewig, Abteilungsleiter der Abteilung 5 „Digitalisierung und Innovation“ im Bundesgesundheitsministerium, wird sich beim Format „eHealth Hot Seat“ den Fragen der Branche stellen.