Position des bvitg zur elektronischen Patientenakte (ePA)

Die elektronische Patientenakte (ePA) wird die digitale Versorgung in Deutschland nachhaltig prägen. Sie wurde im E-Health-Gesetz im Jahr 2015 gesetzlich verankert und soll ab dem 1. Januar 2021 allen gesetzlich Versicherten zur Verfügung stehen. Die Vorteile einer solchen Akte liegen klar auf der Hand: zum einen ermöglicht sie eine patientenzentrierte Versorgung und zum anderen stärkt sie die Souveränität der Bürger. Sie ist eine grundlegende und nutzenstiftende Anwendung in einem digitalisierten Gesundheitssystem dessen Einführung in Deutschland nicht länger verzögert werden darf. Hierbei geht es vor allem darum, einen spürbaren Mehrwert für die Patienten zu generieren.

Der bvitg sieht die ePA als ein zentrales Element im zukünftigen deutschen und auch europäischen Versorgungsprozess.

Es darf keinen weiteren Verzug bei der ePA geben

Der bvitg erachtet die am 19.08.2020 von Datenschützerinnen und Datenschützern geäußerte Kritik am Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG) als nicht nachvollziehbar und fordert, weiter am Start der Akte zum Jahreswechsel festzuhalten.

Stellungnahme Patientendaten-Schutz-Gesetz (PDSG)

Das PDSG ist ein wichtiger und mehr als überfälliger Schritt in Sachen elektronischer Patientenakte. Aber das kann nur der Anfang sein: Nur wenn der Mehrwert für Patientinnen und Patienten durch weitere Funktionen ausgeweitet wird, kann sie wie vorgesehen zum Herzstück eines digitalen Gesundheitssystems werden.

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