Position des bvitg zur Interoperabilität

Der bvitg und seine Mitgliedsunternehmen sind überzeugt, dass die Versorgungsqualität und Patientensicherheit durch eine Optimierung aller Prozesse erhöht werden können – vor allem durch eine sinnvolle und datensichere Digitalisierung. Diese setzt jedoch eine strukturierte und vor allem verlustfreie Übertragung medizinischer Daten über alle Versorgungsbereiche und Sektoren hinweg voraus. Die technische Definition zur Vernetzung der Versorgungssektoren und Weiterentwicklung innovativer Technologien ist somit ein weiterer Themenschwerpunkt des bvitg.

Wo immer möglich und sinnvoll bekennen sich der Verband und seine Mitglieder konsequent zur Nutzung international anerkannter Standards. Der bvitg setzt sich dazu für eine bessere Abstimmung der relevanten Akteure in Deutschland ein. Er bewertet in einer eigenen Arbeitsgruppe aktuelle Entwicklungen und arbeitet darüber hinaus an Standards oder in standardisierungsnahen Initiativen wie dem Interoperabilitätsforum (HL7, IHE und DIN) mit.

Stellungnahme zur geplanten Einführung von SNOMED CT

In seiner im Februar 2020 veröffentlichten Stellungnahme verweist der bvitg auf ungeklärte Punkte zur geplanten Einführung von SNOMED CT von von den Konditionen bis hin zur Ausgestaltung des geplanten Terminologie-Kompetenzzentrums. Davon abgeleitet fordert der bvitg eine gesetzliche Regelung zur Einführung von SNOMED CT und weiteren Terminologien.

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cocos-Initiative für einheitliche Datenformate und Standards

Gemeinsam mit weiteren führenden Akteuren des Gesundheitswesens hat sich der bvitg zur cocos-Initiative (Corona Component Standards) zusammengeschlossen. Ziel der Initiative ist es, einheitliche Datenformate und Standards zur Interoperabilität für Covid-bezogene Daten und deren Zusammenführung zu etablieren.

Cocos Initiative

16 Thesen für eine bessere Vernetzung im Gesundheitswesen

In seinem Diskussionsbeitrag unterstreicht der bvitg die Notwendigkeit einheitlicher Standards für eine erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen und fordert einen konstruktiv-sachlichen Dialog mit Selbstverwaltung und Politik.

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4. Deutscher Interoperabilitätstag

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens nimmt immer mehr an Fahrt auf: Ein Kernelement dabei ist die elektronische Patientenakte (ePA), die ab 2021 bundesweit für jeden Versicherten verfügbar sein soll und die einrichtungs- und sektorenübergreifende Dokumentation der Gesundheitsdaten bietet.  U.a. diesen Benehmensprozess nahm der 4. DIT am 23.10.2019  in den Fokus.

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