Position des bvitg zur Interoperabilität

Der bvitg und seine Mitgliedsunternehmen sind überzeugt, dass die Versorgungsqualität und Patientensicherheit durch eine Optimierung aller Prozesse erhöht werden können – vor allem durch eine sinnvolle und datensichere Digitalisierung. Diese setzt jedoch eine strukturierte und vor allem verlustfreie Übertragung medizinischer Daten über alle Versorgungsbereiche und Sektoren hinweg voraus. Die technische Definition zur Vernetzung der Versorgungssektoren und Weiterentwicklung innovativer Technologien ist somit ein weiterer Themenschwerpunkt des bvitg.

Wo immer möglich und sinnvoll bekennen sich der Verband und seine Mitglieder konsequent zur Nutzung international anerkannter Standards. Der bvitg setzt sich dazu für eine bessere Abstimmung der relevanten Akteure in Deutschland ein. Er bewertet in einer eigenen Arbeitsgruppe aktuelle Entwicklungen und arbeitet darüber hinaus an Standards oder in standardisierungsnahen Initiativen wie dem Interoperabilitätsforum (HL7, IHE und DIN) mit.

Diskussionspapier Voraussetzungen für eine vernetzte Versorgung

In einem neuen Diskussionsbeitrag unterstreicht der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg) die Notwendigkeit einheitlicher Standards für eine erfolgreiche Digitalisierung im Gesundheitswesen und fordert einen konstruktiv-sachlichen Dialog mit Selbstverwaltung und Politik.
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4. Deutscher Interoperabilitätstag

“Benehmt euch!”
Interoperabilität für medizinische Versorgung und Forschung.

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens nimmt immer mehr an Fahrt auf: Ein Kernelement dabei ist die elektronische Patientenakte (ePA), die ab 2021 bundesweit für jeden Versicherten verfügbar sein soll und die einrichtungs- und sektorenübergreifende Dokumentation der Gesundheitsdaten bietet.  Neben anderen Themen nahm der 4. DIT am 23.10.2019 diesen Benehmensprozess in den Fokus.