DMEA 2019 – So entsteht der Kongress

06.12.2018

bvitg:
Eine Deiner Hauptaufgaben ist es, dich um den DMEA Kongress zu kümmern. Was wird noch alles passieren, damit wir im April einen tollen Kongress erleben?
Juliane:
Da findet natürlich viel Abstimmung mit dem Lenkungskreis statt. Wir ziehen einen Kongressbeirat und Akademiebeirat zurate, um die Themen festzulegen, daraus werden auch die Verantwortlichen für unsere einzelnen Sessions gewählt. Unseren Lenkungskreis haben wir in diesem Jahr neu eingeführt. Grob gesagt ist der Lenkungskreis den anderen beiden Beiräten übergeordnet und sorgt dafür, dass die verschiedenen Programmelemente ineinandergreifen und mit Themen bespielt werden, die unsere Zielgruppen ansprechen.

bvitg:
Gerade hast Du den Lenkungskreis angesprochen. Wer ist denn Mitglied in diesem Lenkungskreis?
Juliane:
Unseren Lenkungskreis haben wir in diesem Jahr neu eingeführt. Die Mitglieder sind Vertreter unserer Kooperationspartner, das heißt bvitg, Deutsche Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS), der Berufsverband Medizinischer Informatiker e.V., Chief Information Officers – Universitätsklinika (CIO-UK), der Bundesverband der Krankenhaus-IT-Leiterinnen / Leiter e.V. (KH-IT e.V.) und die Messe Berlin.

bvitg:
Wie kommen wir zu diesen Themen und welche Aufgaben hat dann der Kongressbeirat, wenn der Lenkungskreis da schon einmal grobe Sachen vorgibt?
Juliane:
Der Kongressbeirat ist um einiges größer als der Lenkungskreis und dort haben wir um die 50 Experten aus der Branche, die uns bzw. dem Lenkungskreis erst einmal Input liefern, das heißt dort werden Themen abgefragt, die für das kommende Jahr und auch generell sehr wichtig und interessant für die Branche sind, die zu diesem Zeitpunkt sehr brisant sind oder sein werden und diese gehen dann an den Lenkungskreis und der Lenkungskreis trifft eine Vorauswahl,  und im Kongressbeirat werden dann final die Themen diskutiert und dort wird auch final entschieden, welche 18 Themen im DMEA Kongress sein werden. Außerdem hat der Kongressbeirat noch die Aufgabe, Kongresssessions zu organisieren, das heißt, dort werden die Verantwortlichen ausgewählt, die sich mit den jeweiligen Themen beschäftigen. Wir nutzen den Kongressbeirat außerdem, um dort auch die einzelnen Sessionverantwortlichen vorschlagen zu lassen, das heißt, wenn es Themen gibt, die sehr speziell sind, werden auch Externe eingeladen, eine Session zu organisieren.

bvitg:
Jetzt hat ja der Kongressbeirat Ende August in Berlin schon getagt. Dürfen wir schon die Themen nennen, die es 2019 ins Kongressprogramm schaffen?
Juliane:
Wir haben weiterhin Themen, die schon seit Längerem im Kongress behandelt werden, das wäre z.B. deine Session, die innovative Healthcare IT oder Interoperabilität wird auch wieder Thema sein. Natürlich werden wir auch Themen wie Telemedizin und Homecare haben oder Pflege im digitalen Krankenhaus.

Hören Sie das gesamte Interview unter: https://www.ehealth-podcast.de/ Folge #62 – DMEA Kongress

bvitg-Monitor - E-HEALTH-COM 6/2018

bvitg-Monitor – E-HEALTH-C... 702,52 KB