Abschlussbericht: conhIT 2016 schließt erneut mit Fachbesucherrekord

21.04.2016
PressemitteilungenconhIT

Vom 19. bis 21. April informierten sich rund 9.000 Fachbesucher (2015: 7.500) aus dem In- und Ausland auf der conhIT 2016 über IT-Lösungen aus allen Bereichen der Gesundheitsversorgung. Auf 18.000 Quadratmetern (2015: 15.000) zeigten 451 Aussteller aus 16 Ländern (2015: 388/14), wie dank Digitalisierung eine höhere Patientensicherheit, eine bessere Gesundheitsversorgung und mehr Effizienz im Gesundheitssystem erreicht werden können. Damit schließt die Fachmesse auf dem Berliner Messegelände nach drei Tagen mit Rekordzahlen bei Ausstellern und Fachbesuchern. Mit einem Ausstellerzuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr sowie zahlreichen neuen Angeboten konnte die conhIT ihren Stellenwert als Europas führender Branchenevent für Gesundheits-IT erneut unter Beweis stellen.

Aufgrund der wachsenden Bedeutung von Datensicherheit im Gesundheitswesen richtete die conhIT erstmals eine IT-Security Area ein. Internationale Fachbesucher fanden in der „International Networking Lounge“ von German Trade and Invest und dem maßgeschneiderten Begleitprogramm einen neuen Anlaufpunkt. Einen Überblick über das ständig wachsende Angebot an mobilen Lösungen für das medizinische Fachpublikum und den Endverbraucher konnten sich Interessierte in der „mobile health ZONE“ verschaffen. Der begleitende Kongress unter dem Motto „Patient im Fokus – Innovative Healthcare“ wurde ausgebaut und griff mit Themen wie Big Data, mHealth, Wearables, Datawarehousing, Patient Empowerment, E-Health-Gesetz oder dem IT-Sicherheitsgesetz aktuelle Diskussionen der Branche auf.

Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender, Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V.: „Die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung ist nicht aufzuhalten. Das hat die conhIT 2016 mit all ihren Elementen eindrucksvoll gezeigt. Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit, war zu Gast und kündigte an, weiter mehr Tempo zu machen. In der Ausstellung wurde gezeigt, wie viel bereits heute möglich ist. Im Kongress konnten Besucher Erfahrungsberichte zur Umsetzung hören. Die Akademien, der eHealth-Slam und die ‚mobile health ZONE‘ brachten schließlich die Dynamik und Innovationsfreudigkeit der Branche auf den Punkt. Die conhIT zeigt, dass auch ohne Regeln und gesetzliche Vorgaben immer mehr mHealth-Anwendungen ihren Weg in die Versorgung finden; auf der anderen Seite war IT-Sicherheit ein viel diskutiertes Thema. Das Tempo ist bereits deutlich gestiegen, und der bvitg blickt als Veranstalter mit Freude auf die kommenden zwölf Monate. Es bleibt und wird spannend.“

Dirk Hoffmann, Geschäftsführer der Messe Berlin: „Die conhIT ist seit ihrer Gründung 2008 beständig gewachsen und kann in diesem Jahr erneut Rekordzahlen schreiben. Ein Plus von rund 20 Prozent bei den Fachbesuchern und 16 Prozent Zuwachs bei den Ausstellern sprechen für das erfolgreiche Konzept der Veranstaltung aus Industrie-Messe, Kongress, Akademie und Networking. Wir freuen uns über ein durchweg positives Feedback von Ausstellern und Fachbesuchern.“

Prof. Dr. Paul Schmücker, Präsident des conhIT-Kongresses: „Der Umfang, aber auch die Qualität des Kongresses, die Vielfalt des Networkings und die Anwesenheit zahlreicher Healthcare-Firmen in den letzten Jahren werden eindrucksvoll durch den neuen Besucherrekord honoriert. Während der conhIT konnte man erkennen, wie sich Healthcare-IT in den nächsten Jahren ausrichten wird. Dank Mobility und Usability wird sie wesentlich stärker patientenorientiert und mitarbeiterunterstützend.“

Die nächste conhIT findet vom 25. bis zum 27. April 2017 statt.

Statements von Partnern, Ausstellern und Verbänden

Martina Götz, Leiterin Marketing/Kommunikation, Agfa Healthcare Solutions: „Wir sind hoch zufrieden, vor allem mit dem zweiten Tag. Wir hatten schon im Vorfeld 180 Anfragen für Präsentationen und sind mit einem entsprechend großen Team angereist. Die conhIT ist die beste Möglichkeit im Jahr, sich vor einem kompetenten Fachpublikum zu präsentieren. Und deshalb kommen wir auch immer wieder.“

Markus Müschenich, Vorstand Bundesverband Internetmedizin: „Falls irgendjemand noch einen Beweis brauchte, dass wir im Gesundheitswesen in der digitalen Welt angekommen sind, dann konnte er das auf jedem Quadratzentimeter der conhIT 2016 erfahren.“

Arne Westphal, Geschäftsführer, Cerner Health Services Deutschland GmbH: „Für uns ist die conhIT die wichtigste IT-Veranstaltung in Deutschland im Jahr. Wir haben hier die Möglichkeit, Gespräche mit Kunden zu führen und ihnen unser gesamtes Lösungsportfolio zu zeigen. Ich habe hier 30 Gespräche in drei Tagen führen können. Es gab extrem viele vorgeplante Termine, so dass kein Leerlauf entstand. Die conhIT ist für uns ein Marktplatz der Diskussion und des Strategieaustauschs. Die Potenziale der Branche sind gigantisch. Es macht Spaß daran mitzuarbeiten. Ich würde uns wünschen, dass noch mehr Entscheider, zum Beispiel von Krankenhausbetreibern, hierher kämen.

Karin Alliksaar, Estnische Wirtschaftsförderung: „Messbare wirtschaftliche Erfolge sehen wir vielleicht erst in drei bis vier Jahren. Wir sind aber mit dem ersten Auftritt als Gemeinschaftsstand hier sehr zufrieden. Es ist uns gelungen, die estnischen Unternehmen bekannt zu machen und das Vertrauen möglicher Kunden zu gewinnen. Einige Firmen haben tatsächlich größere Erfolge erzielt. Für andere war es überhaupt das erste Mal, dass sie sich im Ausland vorgestellt haben. Unsere Erfahrungen mit der conhIT sind insgesamt als sehr gut zu bezeichnen.“

Michael Franz, Vice President, CompuGroup Medical Deutschland AG: „Es ist wirklich die beste conhIT der vergangenen Jahre, sowohl was die Anzahl der Aussteller, als auch was die Qualität angeht. Kongressprogramm und Ausstellung sind diesmal besonders gut austariert. Ich habe mich über die hohe Verbindlichkeit bei den Terminen gefreut. Wer etwas vereinbart hatte, ist auch gekommen. Das liegt zwar in erster Linie an den Gesprächspartnern, aber auch an der Struktur der Veranstaltung, die darauf abgestimmt war. Wer hierher gekommen ist, hat die conhIT in ihrem wahren Sinn erkannt.“

Marcus Schmidt, German Trade and Investment (GTAI): „Wir hatten auf unsere Vorträge, die unter anderem auf ausländisches Publikum zielten, viel mehr Resonanz als erwartet. Das Interesse internationaler Besucher am deutschen Gesundheits-IT-Markt ist deutlich gestiegen. Wir werten das als Zeichen, dass der deutsche Markt noch sehr große Potenziale hat. Die conhIT ist in ihrem Bereich ganz klar die führende Veranstaltung in Deutschland, und das wird international auch so wahrgenommen.“

Daniel Diekmann, Geschäftsführer, ID Information und Dokumentation im Gesundheitswesen mbH: „Die conhIT hat sich 2016 weiterentwickelt. Der Mittwoch war nach einem eher schleppenden Beginn ein sehr, sehr guter Tag. Zu loben ist, dass sich sowohl die Aussteller als auch die Veranstalter sehr große Mühe geben, einen hohen Effizienzgrad zu erzielen. Die Qualität der Kongressbeiträge ist auf einem guten Niveau, kann aber verbessert werden. Die Veranstaltung hat sich als Leitmesse für Deutschland weiter etabliert. Wir konnten im Vorfeld viele Termine vereinbaren.“

Michael Latz, Prokurist, medatixx: „Die conhIT ist für uns ein großer Erfolg. Wir sind mehr als zufrieden mit der Resonanz. Unsere Erwartungen sind deutlich übertroffen worden, und wir konnten dank vieler Spontanbesucher eine Vielzahl von Kontakten knüpfen, die wir so gar nicht auf dem Schirm hatten. Die conhIT ist eine sehr wichtige Einrichtung. Sie ermöglicht es, mit den Kunden außerhalb des Tagesgeschäfts zu sprechen und Anregungen für neue Lösungen zu erhalten, insbesondere auf dem Gebiet der Mobilität, wo wir unsere App x-patient und x-vianova für MVZ (Medizinische Versorgungszentren) und Kliniken anbieten.“

Daniel Lawniczak, Mitbegründer, Sanovation, Zürich, Gewinner des conhIT AppCircus 2016: „Ich bin das erste Mal bei der conhIT und finde es sehr gut, dass alle, die mit innovativer Gesundheitsversorgung zu tun haben, vor Ort sind, dass man sich treffen und austauschen kann und sehen kann, was die anderen machen. Mit Abstand am besten gefallen hat mir die Mobile Health Zone. Bei den großen Firmen ist aus meiner Sicht innovationsmäßig in den letzten Jahren nicht so viel passiert. Die größten Innovationen kommen derzeit von den Startups. Ich hoffe natürlich, dass wir irgendwann groß sind und auch einen eigenen Stand haben. Im Moment steht für uns hier das Networking im Vordergrund. Die conhIT ist ein guter Ort, um mit vielen verschiedenen Personen zu sprechen, mit Vertretern von Krankenkassen, von Pharmafirmen und von Spitälern. Das ist für uns sehr wichtig.“

Carola Weigel, Vertriebsleitung, MEIERHOFER AG: „Der Ansturm der Besucher auf der conhIT 2016 war gigantisch. MEIERHOFER ist sehr zufrieden mit der Messe und sieht sich in seiner Strategie bestätigt. Mit unseren integrierbaren IT-Lösungen für das Akutkrankenhaus, die Rehaklinik und die Intensivmedizin konnten wir unterschiedlichste Anwendergruppen, Geschäftsführer und IT-Leiter gleichermaßen davon überzeugen, dass die Digitalisierung der Prozesse in den Kliniken die Gesundheitsversorgung sicherer, wirtschaftlicher und in manchen Fällen auch einfacher macht.

Manuela Fallmann, Österreichische Botschaft: „Wir sind zum vierten Mal mit einem Gemeinschaftsstand vertreten und bisher jedes Mal gewachsen. Für die 16 Unternehmen, die sich hier präsentieren, ist die conhIT eine Fachmesse, die stetig an Bedeutung gewinnt, und eine gute Networking-Basis.“

Arndt Lorenz, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing, Telekom Healthcare Solutions: „Die conhIT entwickelt sich rasant weiter und ist mittlerweile aus dem Terminplan vieler IT-Entscheider im Gesundheitsbereich nicht mehr wegzudenken. Die Besucherzahl an unserem Stand hat sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal deutlich erhöht. Besonders gefragt war unser Sicherheitspaket, das wir auch aufgrund der jüngsten Cyberattacken auf Krankenhäuser geschnürt haben. Und zudem die mobilen Lösungen, mit denen wir die Digitalisierung der Branche vorantreiben.“

Anne Wewer, Leiterin Veranstaltungsmanagement, Zentrum für Telematik und Telemedizin: „Am ersten Tag kamen die Besucher etwas schleppend, aber der zweite hat uns gut gefallen. Wir konnten gute Kontakte knüpfen. Wir stellen auch fest, dass der Gemeinschaftsstand Nordrhein-Westfalen besser ist als einzelne Auftritte. Wir bündeln hier verschiedene Kräfte, haben Unternehmen und Behörden an Bord. Das bildet sehr gut unseren Versuch ab, die Branche zusammen zu bringen.“

Robert Schwanitz, Landeszentrum Gesundheit NRW: „Das Thema IT im Gesundheitswesen gewinnt generell an Interesse. Insgesamt führt es dazu, dass mehr vom Patienten und den Bedürfnissen der Nutzer aus gedacht wird.“

René Zäske, Bereichsleiter, Software Lösungen Mediaform Informationssysteme: „Mit der überzeugenden inhaltlichen und thematischen Entwicklung der conhIT in den vergangenen Jahren hat sich die Veranstaltung als zentraler Branchentreff für die DACH-Region etabliert, an dem auch für Mediaform kein Weg mehr vorbei führt. Wir treffen hier Kunden wie Interessenten, die mit konkreten Fragestellungen – auch gestützt durch die Kongressvorträge – zu uns kommen. Auffällig ist, dass die Themen Patienten- und Medikationssicherheit sowie Qualitätsmanagement aktueller denn je scheinen.”