Betriebliche Weiterbildung – eine wertvolle Investition

Der Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. sieht die betriebliche Weiterbildung als eine wertvolle Investition sowohl für den Mitarbeiter als auch für das Unternehmen an. Deshalb wird über die Organisation von verbandseigenen Seminaren die Branche in ihrem Bedarf nach Fort-und Weiterbildungen unterstützt.

Neben allgemein ausgerichteten Seminaren an der Gesundheitswirtschaft und -politik hat das Programm auch fachspezifische Fortbildungen anzubieten. Diese zielen unter anderem darauf ab, Vorkenntnisse in den jeweiligen Wissensbereichen zu vertiefen.

Die Dozenten unserer Seminarangebote sind ausgewiesene Experten in der inhaltlichen Aufbereitung individueller Lerneinheiten. Sie besitzen langjährige Praxiserfahrung und vermitteln, neben ihrem fachlichen Wissen, Best Practises direkt aus dem Berufsleben. Auf diese Weise werden den Teilnehmern erprobte Lerninhalte vermittelt, die sie direkt in ihrer täglichen Arbeit anwenden können. Je nach Themenumfang und Seminar werden die Fortbildungen an einem bis zwei Werktagen abgehalten.

Des Weiteren bieten wir unseren Mitgliedern und Partnern auch individuelle Inhouse-Schulungen in ihren Unternehmen an. Sprechen Sie uns hierzu gerne direkt an. Auch in Bezug auf Themenvorschläge oder wenn Sie sich als Dozent mit einem interessanten Thema bei uns bewerben möchten, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Ihre Ansprechpartnerin

Peggy Schott
Telefon: 030 206 22 58 55
peggy.schott@bvitg.de

bvitg-Seminarprogramm 2017

bvitg-Seminarprogramm 2017 871,98 KB

bvitg-Seminare

Seminar: Rechtliche Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen
Termine

Di., 07. November 2017, 10.00 – 18.00 Uhr, München

Anmeldeschluss

Mittwoch, 04. Oktober 2017

Dozenten
Dr. Sibylle Gierschmann, Fachanwältin für Urheber- und Medienrecht, Datenschutz-Auditor (TÜV), Partner TaylorWessing
Dr. Carsten Schulz, Rechtsanwalt und Fachanwalt für IT-Recht, Partner TaylorWessing
Dr. Michael Brüggemann, Rechtsanwalt für Vergaberecht und allgemeines EU-Recht, Partner TaylorWessing
Teilnahme Voraussetzungen

Grundkenntnisse im IT-Recht der Gesundheitsbranche

Teilnahmegebühr

bvitg-Mitglieder: 750,00 Euro
Partnerverbände: 840,00 Euro
Nicht-Mitglieder: 1.125,00 Euro

Die Teilnahmegebühr für dieses Seminar beinhaltet auch Erfrischungen, ein gemeinsames Mittagessen sowie die gesamten Seminarunterlagen. Eine Teilnahmebestätigung wird im Anschluss an das Seminar versendet. Die Preise verstehen sich zzgl. MwSt..

Definition

Frühere und erweiterte Prävention und Überwachung von Risiken, bessere Zusammenarbeit in der (vernetzten) Forschung, optimierte Prozesse in der Behandlung, Verbesserungen in der Nachsorge – all dies sind wesentliche und legitime (und keineswegs die einzigen) Ziele einer verstärkten Digitalisierung des Gesundheitswesens.

 

Zur gleichen Zeit häufen sich kritische Stimmen, die vor einer ungeregelten Digitalisierung des Gesundheitssektors und insbesondere vor dem ungebremsten Umgang mit Patientendaten warnen. Antriebsfaktoren sind hier oft die Angst vor dem „gläsernen Patienten“ und die Sorge über Nachteile für die Betroffenen während und nach der entsprechenden Behandlung.

 

Das Seminar gibt einen Überblick über die wesentlichen rechtlichen Regelungen, Rahmenbedingungen und Entwicklungen, die aktuell die Digitalisierung der Medizin beeinflussen. Außerdem werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie sich klassische Unternehmen der Gesundheitsbranche  und Anbieter neuer Gesundheitsleistungen bei der Entwicklung der eigenen digitalen Strategie in diesem Regelungsumfeld zurechtfinden können, und wie sich die Angebote der IT-Provider hieran ausrichten können.

 

In diesem Zusammenhang wird auch aufgezeigt, wie Auftraggeber und Bieter mit den spezifischen Herausforderungen bei Ausschreibungspflichten umgehen können. So unterliegen kommunale Häuser und Krankenkassen der Ausschreibungspflicht und müssen IT-Systeme bei Überschreitung des EU-Schwellenwertes ausschreiben. Auch private und kirchliche Häuser sind bei der Inan- spruchnahme von Fördermitteln dem Vergaberecht unterworfen.

 

  • Korrekte Vertragsgestaltung beim Kauf von Systemen, Software und Services (einschl. Cloud)
  • Rechtliche Vorgaben zum Outsourcing und zur Zentralisierung von IT-bezogenen Leistungen im Gesundheitswesen
  • Richtige Beteiligung an Vergabeverfahren bei öffentlichen Auftraggebern: Möglichkeiten der produktspezifischen Vergabe / Direktverhandlungen mit öffentlichen Auftraggebern; Prüfung und Wertung der Angebote; strategische Überlegungen zum Angebot; Wahrung von Auftrags- chancen durch Fehlervermeidung
  • Rechtliche Folgen des Zusammenwachsens von IT und Medizingeräten
  • Rahmenbedingungen für den Einsatz von Apps zur Unterstützung von Behandlungs- maßnahmen
  • Big Data im Gesundheitssektor – Rechtlicher Rahmen und rechtliche Herausforderungen Forschungsdatenbanken und Forschungskooperationen
  • Telemedizin – Möglichkeiten und rechtliche Grenzen
Anmeldung (PDF Download) 585,41 KB
Webinar: Vergaberecht im Gesundheitswesen
Termine

WR 3: 28. – 30. November, 3 Termine, 10.00 – 11.00 Uhr
WR 4: 12. – 14. Dezember, 3 Termine, 10.00 – 11.00 Uhr

Anmeldeschluss

WR 3: Freitag, 24. November 2017
WR 4: Freitag, 08. Dezember 2017

Dozenten

Dr. Michael Brüggemann, Rechtsanwalt für Vergaberecht und allgemeines EU-Recht, Partner TaylorWessing

Teilnahme Voraussetzungen

Das Webinar richtet sich an alle Mitarbeiter, die sich mit öffentlichen Ausschreibungen beschäftigen und für die Erstellung von Angeboten und Teilnahmeanträgen zuständig sind.

Für die Teilnahme an unseren Webinaren benötigen Sie einen aktuellen Browser und ggf. ein Headset. Weitere Informationen zu den technischen Systemanforderungen senden wir Ihnen gerne vorab.

Teilnahmegebühr

Pro Webinarreihe (3 zusammenhängende Termine)

bvitg-Mitglieder: 220,00 Euro
Partnerverbände: 220,00 Euro
Nicht-Mitglieder: 250,00 Euro

Die Preise verstehen sich zzgl. MwSt..

Definition

Das Webinar vermittelt in 3 Etappen Grundlagen und praktische Tipps zum Vergaberecht im Ge-sundheitswesen für Unternehmen und Bieter. Kommunale Häuser und Krankenkassen unterliegen der Ausschreibungspflicht und müssen IT-Systeme bei Überschreitung des EU-Schwellenwertes (EUR 209.000) europaweit ausschreiben. Auch private und kirchliche Häuser sind bei der Inan-spruchnahme von Fördermitteln dem Vergaberecht unterworfen. Anbieter von Software und kom-pletten IT-Lösungen im klinischen Gesundheitswesen müssen deshalb mit den für Vergabeverfahren geltenden „Spielregeln“ vertraut sein. Nur so lassen sich Ausschlüsse vom Verfahren aufgrund formaler Fehler vermeiden.

 

Ziel des Webinars ist es, den Verantwortlichen in den Unternehmen das notwendige Know-How zu vermitteln, um sich rechtssicher und wirtschaftlich erfolgreich an Vergabeverfahren beteiligen zu können. Die Teilnehmer sollen praxisnah mit den Grundlagen, dem Ablauf und den wesentlichen Inhalten von Vergabeverfahren aus Sicht eines Bieters vertraut gemacht werden. Dabei werden unter anderem die folgenden Themen behandelt:

 

  • Grundlagen des Vergaberechts / Anwendungsbereich
  • Möglichkeiten der produktspezifischen Vergabe / Direktverhandlungen mit öffentlichen  Auftraggebern
  • Verfahrensarten
  • Prüfung und Wertung der Angebote
  • Strategische Überlegungen zum Angebot
  • Fehler des öffentlichen Auftraggebers erkennen / Rechtschutz
  • Mehrfachbeteiligung von Konzernunternehmen / Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
  • 10-Punkte-Checkliste für Bieter / Wahrung von Auftragschancen durch Fehlervermeidung
Anmeldung (PDF Download) 585,41 KB