Leitfaden für die Erstellung eines IT-Sicherheitskonzeptes

Die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung nimmt immer stärker zu, „eHealth“ wird vom deutschen und auch vom europäischen Gesetzgeber immer stärker gefordert und gefördert. Daher wird auch die Sicherheit der eingesetzten informationstechnischen Verfahren,  „IT-Sicherheit“, immer wichtiger für die Akteure der Gesundheitsversorgung. Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit ist dabei die Nutzung eines IT-Sicherheitskonzept unabdingbar. Zur Erstellung solch einen Konzepts haben der bvitg, gmds und die ZTG gemeinsam einen Leitfaden verfasst.

Whitepaper Terminologie-Systeme in Medizin und Pflege

Um das mit Referenzterminologien verbundene Thema semantische Interoperabilität in Deutschland voranzubringen, wurde durch den bvitg e.V. zusammen mit dem BMG und dem BMWi im Jahre 2013 der Expertenworkshop „Medizinische Terminologie- und Ontologiesysteme in Deutschland“ durchgeführt.  Die Themenfelder der 2013 vorgenommenen Analyse bilden nun die Basis für das vorliegende Whitepaper.

Muster-AV-Vertrag

Im Rahmen einer Zusammenarbeit haben fünf Verbände aus dem Gesundheitswesen gemeinsam die bisherigen Empfehlungen zur Datenverarbeitung im Auftrag an die aktuellen, durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung veränderten rechtlichen Anforderungen angepasst. Zusätzlich wurde ein Hinweis-Papier zum Umgang mit bereits bestehenden Datenverarbeitungs-Verträgen erstellt.

IHE Leistungskatalog

Die Interoperabilität eines Systems steht bei Neuanschaffungen von Krankenhaus-IT mittlerweile ganz vorne im Pflichtenheft. Bei der konkreten Ausgestaltung der Interoperabilität in der Praxis und den damit verbundenen Anforderungen reden Anbieter und Kunden allerdings nicht selten aneinander vorbei – mit entsprechend negativen Auswirkungen für den weiteren Projektverlauf.

Eine Kerngruppe des bvitg hat gemeinsam mit IHE-Deutschland ein Leistungsverzeichnis erstellt, das zukünftig allen Krankenhäusern und Praxisverbünden zur Verfügung gestellt wird, die eine IHE-konforme Plattform für den einrichtungsübergreifenden Datenaustausch beschaffen oder erweitern wollen.

bvitg transfer

Ab sofort steht bvitg transfer, die Handlungsempfehlung zur standardisierten Datenmigration bei Systemwechseln in Arztpraxen, zur Kommentierung bereit. Die Empfehlungen wurden von den Mitgliedern des bvitg mit dem Ziel entwickelt, eine komfortable und verlustfreie Migration von Daten im Falle eines Systemwechsels oder eines Praxiswechsels zu gewährleisten.

Initiative für qualifizierten IT-Nachwuchs in der Gesundheitswirtschaft (INIT-G)

Fachkräftemangel: Nicht nur die IT-Abteilungen der Krankenhäuser kennen dieses Problem. Auch für viele Firmen der Health IT-Branche wird es zunehmend schwieriger, offene Stellen mit qualifiziertem Personal zu besetzen.

Rund drei Viertel der im Bundesverband Gesundheits-IT – bvitg e. V. organisierten Unternehmen haben Vakanzen, so das vorläufige Ergebnis einer vom bvitg e. V. beauftragten Umfrage der Forschungsgruppe Informatik im Gesundheitswesen der Hochschule Osnabrück.

Der bvitg engagiert sich bereits seit ihrer Gründung in der Initiative „INIT-G“, um gemeinsam mit weiteren Verbänden die Health IT-Branche bekannter zu machen, ihre Attraktivität zu steigern und nicht zuletzt, um Abiturienten für ein auf die Bedürfnisse der Branche ausgerichtetes Studium oder eine entsprechende Ausbildung zu begeistern.

Health IT-Portal

Auf dem Health IT-Portal erhalten Entscheider sowie Interessierte einen großen Überblick über die Vielzahl der Anbieter und ihrer Produktangebote. Diese können anhand von sinnvollen und trennscharfen Kategorien das Portal durchsuchen, Anbieter und ihre Produkte vergleichen und anschließend die Unternehmen bei weiterem Informationsbedarf direkt kontaktieren.

EFA on top of IHE

Anfang 2012 gründeten der bvitg und der Verein Elektronische FallAkte e. V. eine Arbeitsgruppe „EFA on top of IHE“. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, eine auf IHE basierende Version der elektronischen FallAkte Version EFA 2.0 zu erarbeiten und vorzustellen. Wesentliche Leitlinie der gemeinsamen Fallaktenentwicklung, die die zweckgebundene Kommunikation von Behandlern in intersektoralen Versorgungsprozessen unterstützen soll, ist ihre internationale Ausrichtung. Das bereits in verschiedenen regionalen Gesundheitsnetzen bewährte und mit den Landesdatenschützern abgestimmte Konzept der elektronischen FallAkte wird somit „on top of IHE“ aufgesetzt.

Initiative GoITG

Die Gemeinschaftsinitiative des Verbandes der Beratungsunternehmen im Gesundheitswesen e.V. (VBGW), des bvitg und des Medizintechnik-Branchenverbandes SPECTARIS e.V. GoITG hat es sich zur Aufgabe gemacht, verbindliche und einheitliche Leitlinien für die Beschaffung von IT-Lösungen und Medizintechnik zu etablieren, die die Sicherheit, die Qualität und die Transparenz der Beschaffungsprozesse erhöhen. Unterstützt wird die Initiative durch den Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V. (VKD). Der Leitfaden wird zwischen den Beteiligten weiter ausgearbeitet und veröffentlicht.

Der Leitfaden zur Beschaffung von Informations- und Medizintechnik soll praxisnahe Unterstützung bei der Beschaffung komplexer Informations- und Medizintechniksysteme bieten.