Meetup Interoperabilität: Gesundheits-IT-Industrie trifft auf Startups

Mobile Anwendungen sind im Alltag der Bevölkerung fest verankert. Sie haben das Potenzial eine Revolution im digitalen Gesundheitswesen anzustoßen, da durch sie der Patient als Nutzer in den Fokus rückt. Typische Anwendungsszenarien der Patienten-Apps sind neben Fitness-Anwendungen unter anderem die Dokumentation von Vital- oder Blutwerten, das Führen von Depressionstagebüchern oder das Anzeigen und Verwalten von Medikationsplänen.

Während mobile Anwendungen wie Fitness-Apps sowohl von gesunden und als auch von kranken Menschen genutzt werden, spielt bei erkrankten Patienten jedoch nach wie vor der Kontakt mit dem Behandler eine zentrale Rolle. Dabei gilt: Eine für den Behandlungskontext relevante App sollte nicht für sich allein stehen, sondern muss vielmehr ihre Daten auch an die IT-Systeme einer Praxis oder eines Krankenhauses übertragen sowie von dort abrufen können. Das bedeutet: Potentiell behandlungsrelevante mHealth-Anwendungen müssen mit Praxis- und Kliniksystemen über Schnittstellen kommunizieren können. Hierbei spielen Interoperabilität und Standardisierung eine wesentliche Rolle.

Mit der Veranstaltung „Meetup Interoperabilität: Mobile Health vernetzen mit Praxis- und Kliniksystemen“ geht der bvitg den Fragen rund um Standards und Interoperabilität auf den Grund und bietet in Zusammenarbeit mit dem Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg – HealthCapital und Health 2.0 Berlin, einem Berliner Netzwerk für Startups, App-Anbieter und Digital-Health-Interessierte, etablierten Gesundheits-IT-Anbietern und App-Herstellern ein Plattform, um miteinander ins Gespräch zu kommen.

„Am Anfang des Meetup-Abends werden Vorträge Teilnehmern – also Herstellern aus dem Bereich mHealth sowie den im bvitg organisierten Softwareherstellern aus den Bereichen KIS und PVS – einen Überblick über die technischen Themen FHIR und IHE geben. Zudem werden KIS- und PVS-Hersteller des bvitg in dem Vortragsblock ihre Sicht auf das Thema Mobile Apps und deren Integration in ihre Systeme darstellen“, erklärt Ekkehard Mittelstaedt, Geschäftsführer des bvitg, das Veranstaltungsformat. „Anschließend soll ein gemeinsames Get-Together den Teilnehmern aus beiden Welten die Möglichkeit geben, gemeinsam neue Ideen und Kooperationen zu entwickeln.“

Auf der diesjährigen conhIT – Connecting Healthcare IT wird darüber hinaus im Kontext der Vernetzung von etablierten Unternehmen und Startups zudem am 25. April 2017 das erste „Speed Networking: Startup meets Corporate“ stattfinden. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 20. April 2017 direkt über folgendes Onlineformular anmelden.

Weitere Informationen zum „Meetup Interoperabilität: Mobile Health vernetzen mit Praxis- und Kliniksystemen“ finden Sie auf der Meetup-Webseite.

Informationen zum Cluster Gesundheitswirtschaft Berlin-Brandenburg – HealthCapital finden Sie unter www.healthcapital.de. Mehr über Health 2.0 Berlin erfahren Sie unter www.health20berlin.com.

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