Verteilte Systeme, Interoperabilität und Standards für IT im Gesundheitswesen

Hintergrund und Motivation

Die Weiterentwicklung der Gesundheitssysteme in vielen Ländern der Welt ist heute untrennbar mit dem Aufbau und der Nutzung einer elektronischen Vernetzung im Rahmen nationaler Gesundheits- telematikinfrastrukturen und darauf betriebenen vielfältigen gesundheitstelematischen bzw. telemedizinischen Anwendungen gekennzeichnet. Für alle diese Anwendungen wird die Zusammen- arbeit verschiedenster Informationssysteme notwendig, allgemein als Interoperabilität bezeichnet. Während diese auf der technischen Ebene auf Basis der gängigen Protokolle und höherwertiger Technologien wie Webservices standardisiert und verfügbar ist, stellt die Interoperabilität auf der fachlogischen Ebene in Projekten und Produkten immer noch ein Feld dar, das vor dem Hintergrund bestehender Standards für innovative Lösungen noch auszugestalten ist. Für Entwickler und Kunden von Informationssystemen im Gesundheitswesen ist es gleichermaßen wichtig, diese Aus- gestaltungen auf Basis bestehender Standards und Technologien und einem Gesamtverständnis für das Problemfeld vorzunehmen um innovative nachhaltige Lösungen zu schaffen oder Produkte auf Basis bestehender Interoperabilitätsvereinbarungen interoperabel zu machen.

Lernziele

Sie kennen und können bewerten

  • die Grundlagen und Lösungsansätze zu verteilten Systemen und Interoperabilität von Informationssystemen allgemein und im Gesundheitswesen,
  • die im Bereich der Health Informatics aktiven Standardisierungsorganisationen,
  • bedeutende Standards wie CDA, IHE/XDS und Standards zu Elektronischen Patientenaktensysteme,
  • die Rolle von Semantik und Terminologie-Servern,
  • die notwendigen Schritte zur Erarbeitung von Interoperabilitätsvereinbarungen sowie
  • die gängigen Lösungsansätze in Deutschland.

 Sie können danach

  • Projekte und Lösungsansätze einordnen und bewerten und
  • selbst Interoperabilitätsvereinbarungen spezifizieren und
  • vorhandene Spezifikationen sachgerecht je nach informatischem Vorwissen implementieren

Lernpfad

Der Kurs besteht aus 8 Themenblöcken, die anhand des vorangehend angegebenen Lernpfades zu bearbeiten sind. Innerhalb der Themen- blöcke sind die einzelnen Lerneinheiten sequentiell abzu- arbeiten. Die Lernpfadsteuerung erfolgt mittels der Lernplattform.

Die Freischaltung der jeweils nächsten Lerneinheit erfolgt nach Abschluss der vorgehergehenden Lerneinheit und Ausfüllen des eLOB-Bewertungsbogens.

Preise und Konditionen

Die Kursfreischaltung erfolgt nach Anmeldung, Vorliegen der Kursvereinbarung und Zahlungseingang. Beim erstmaligen betreten der Lernplattform sind ist die Nutzungsvereinbarung anzunehmen.

  • Kursgebühr 790 € zzgl. 19 % MwSt. pro namentlichem Kursteilnehmer für bvitg-Mitglieder

  • Kurgebühr 990 € zzgl. 19 % MwSt. pro namentlichem Kursteilnehmer für Mitglieder verbundener Verbände (GMDS, BVMI und ALKRZ)

  • Kursgebühr 1.190 € zzgl. 19 % MwSt. pro namentlichem Kursteilnehmer für Nichtmitglieder bvitg, GMDS, BVMI oder ALKRZ

  • Prüfungsgebühr 100 € inkl. Zertifikatsausstellung (optional)
  • Begleitmaterial (Druckversion der Kursinhalte im pdf-Format)
  • Kursverfügbarkeit 2 Monate (optional 3 Monate) ab Freischaltung

Weitere detaillierte Informationen zum Kursinhalt erhalten Sie auf Anfrage an peter.haas@prof-haas.de zugesandt. 

Anmeldeformular E-Learning Seminare (PDF)