Arbeitsgruppe Interoperabilität

Der Bereich der Kommunikation im weitesten Sinne nimmt in aktuellen Diskussionen einen breiten Raum ein, bspw. unter dem Stichwort eHealth. Aber auch durch die Änderungen des Medizinproduktegesetzes und Weiterentwicklungen in der Standardisierung auf europäischer sowie internationaler Ebene erhält das Thema noch mehr Gewicht und bekommt unmittelbare Relevanz für die Mitgliedsunternehmen des bvitg.

Die AG Interoperabilität behandelt Fragen der Kommunikation und Interoperabilität zwischen IT-Systemen und der Medizintechnik ebenso wie Fragestellungen der Investitions- und Rechtssicherheit bei digitalen Signaturprozessen. Sie bewertet und diskutiert aktuelle Entwicklungen und arbeitet darüber hinaus an Standards oder in standardisierungsnahen Initiativen mit. Zudem besteht ein enger Austausch mit dem Interoperabilitätsforum (HL7, IHE und DIN). Damit soll eine bessere Abstimmung in Deutschland erreicht werden, um unnötige Doppelarbeit zu vermeiden. Organisiert wird die Arbeit über abwechselnd interne und übergreifende Treffen, die sowohl persönlich aber auch per Telefonkonferenz stattfinden.

Interoperabilitätsforum

Auf dem Interoperabilitätsforum (http://interoperabilitaetsforum.de/) werden themenweise Fragen und Probleme der Interoperabilität in der Kommunikation zwischen verschiedenen Anwendungen im Gesundheitswesen vorgestellt, Lösungsansätze dafür eruiert und darauf aufbauend entsprechende Aktivitäten festgelegt. Jedes Jahr finden vier Treffen statt.

 

Eingeladen sind alle Interessierten, die zu einer Fortführung der Themen sowie zur Verbesserung der Ergebnisse beitragen können – unabhängig davon, ob sie Mitglied bei IHE, HL7 oder einer der anderen kooperierenden Organisationen sind.

Empfohlene Links

Elektronischer Arztbrief

>>> Mehr Informationen zum Arztbrief unter http://www.bvitg.de/arztbrief.html 

 

Die Initiative Intersektorale Kommunikation des bvitg e. V. wurde im Mai 2005 innerhalb des bvitg ins Leben gerufen, um den intersektoralen Austausch von Nachrichten und strukturierten Dokumenten im medizinischen Kontext zu ermöglichen. Ziel ist, ausgewählte Behandlungsprozesse zu bearbeiten und im Sinne der integrierten Versorgung den Austausch von Daten und Prozessinformationen sowie deren Weiterverarbeitung zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor zu ermöglichen.

Die Ergebnisse sind frei von Lizenzen und Zertifikaten und stehen öffentlich zur Verfügung.

In dem ersten Implementierungsleitfaden Version 1.50 wird die Anwendung des elektronischen Arztbriefs unter HL7 CDA Release 2 beschrieben. Der Leitfaden gibt Implementierungshilfen und dient Entwicklern und Anwendern bei der Entwicklung und Einrichtung der Arztbriefkommunikation. In den Supporting Documents sind Arztbrief-Beispiele, Stylesheet, Schema, Schematronregeln und zusätzliche Informationen enthalten, die bei Umsetzung helfen.

Addenda elektronischer Arztbrief

In Ergänzung zum bestehenden Implementierungsleitfaden Arztbrief des bvitg sind zwei neue Addenda entstanden, die eine strukturierte Darstellung der Medikation und Labordaten ermöglichen. Diese sind immer im Kontext des Arztbriefes zu sehen und sind als Ergänzung zum eRezept oder potentieller zukünftiger Leitfäden zur Übertragung von Laborbefunden zu sehen.

Bitte beachten Sie, dass die 2 Leitfäden im Zusammenhang mit den Supporting Documents stehen.

Leiter der Arbeitsgruppe

Portrait Frank Oemig

Dr. Frank Oemig, Telekom Healthcare Solutions
frank.oemig@t-systems.com

Stellvertretende AG-Leiter

Portrait Dr. Ralf Brandner

Dr. Ralf Brandner, ICW InterComponentWare AG
ralf.brandner@icw.de

Portrait Olaf Dörge

Olaf Dörge, Cerner Health Services Deutschland GmbH
olaf.doerge@cerner.com